Demoradio

«Social distancing» als Klassenfrage

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Unter den Bedingungen der Pandemie wird das Wohnen noch bedeutsamer.

«Wohnen ist zur ersten Verteidigungslinie gegen das Coronavirus geworden. Wohnraum war selten so entscheidend für die Frage nach Leben oder Tod»,

resümierte kürzlich auch Leilani Fahra, UN-Sonderberichterstatterin für das Recht auf Wohnen.

Alle für Kalle! Zwangsräumung verhindert! Foto: strassenstriche.net, via Flickr, CC-BY-NC 2.0

In der vierten Folge von Demoradio beschäftigen wir uns mit den Menschen, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden und ihren Kämpfen. Die Selbstorganisation und den Kampf um das Überleben von obdachlosen Menschen ohne Einkommensquellen besprechen wir ebenso wie die Proteste gegen Zwangsräumungen. In Berlin wurden diese Zwangsräumungen während der Corona-Krise ausgesetzt und Kündigungen wegen Mietschulden ausgesetzt, dennoch verschärft die Krise durch sinkende Einkommen das Mietschuldproblem. Die Lebensbedingungen von Geflüchteten in Unterkünften sind dramatisch, sie lassen wenig Platz für «social distancing». Letzlich werfen wir einen Blick auf die rassistischen Diskriminierungen bei der Wohnungssuche.

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Über diesen Podcast

Der Bewegungspodcast der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Demos zum Nachhören, mit Melrose Caramba-Coker und Jan Philipp Fritsche

Das Ende der Geschichte ist vorbei. Es wird wieder demonstriert, protestiert, blockiert. Eine Protestgeneration entsteht, die sich nicht mit dem Klimawandel abfinden will. Aber auch steigende Mieten, Antifeminismus und der globale Rechtsruck führen zu einer Politisierung und Polarisierung der Gesellschaft. Wenn der Staub der Straße sich legt, wollen wir die offenen Fragen aufgreifen und zum Nachhören und Nachdenken anregen. O-Töne und Kontroversen, Analysen und Positionen.

von und mit Melrose Caramba-Coker, Jan Philipp Fritsche

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